#WEDDINGWEDNESDAY: DER ANTRAG đź’Ť

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Mit dem heutigen Mittwoch starte ich eine Beitragsserie auf meinem Blog mit dem Titel: #weddingwednesday! Das heißt in den kommenden Monaten werde ich euch jede Woche an meiner Reise zwischen Hochzeitsplanung, dem allgemeinen Wahnsinn einer Braut und letztendlich auch der Hochzeit selbst teilhaben lassen.

Zu Beginn der Serie starte ich einmal ganz am Anfang mit meinem Antrag!

Ich gestehe: Ich habe schon etwas länger darauf gewartet einen Antrag zu bekommen. Aus meiner Sicht ist das völlig normal, vor allem wenn man in einer langjährigen Beziehung ist und sich beide vorstellen können zu heiraten. Ich habe auch schon fleiĂźig Inspirationen fĂĽr den groĂźen Tag auf Pinterest gesammelt und in meinem Kopf habe ich mir schon lange bevor ich den Antrag bekommen habe die Hochzeit ausgemalt. Obwohl ich fest der Ăśberzeugung bin, dass der Antrag grundsätzlich vom Mann kommen sollte, hatte ich das ein oder andere Mal schon ĂĽberlegt, ob ich die Frage stellen soll. Nach acht Jahren Beziehung konnte ich nachfĂĽhlen was wohl in Kate Middleton vorgegangen sein muss. Letztendlich bin ich froh darĂĽber, dass ich mein Schicksal nicht selbst in die Hand genommen, sondern als „Waity Jenny“ ausgeharrt habe.

Ich denke nahezu jede Frau malt sich insgeheim den Moment aus an dem ihr Liebster die Frage aller Fragen stellt. Wie wird er den Antrag gestalten? Was sagt er? Wie werde ich reagieren?  – Und egal, was du dir in deinen Träumen ausgemalt hast, es kommt doch anders als man es sich vorstellt.

Ich wusste eigentlich bereits einen Abend davor, dass irgendetwas im Gange ist. Abgekämpft kam ich an einem Donnerstag von der Arbeit nach Hause; Stress, Hunger und Müdigkeit taten ihr Übriges. Mir war nur noch danach etwas zu essen und im Anschluss schnell ins Bett zu schlüpfen. Aber nichts da. Mir wurde befohlen meinen Koffer zu packen, denn am nächsten Morgen sollte es ins Tannheimer Tal gehen. Meine erste Reaktion?! Eine Mischung aus Ungläubigkeit und Verwunderung. Nach und nach begriff ich, dass das Ganze allerdings auf keinen Fall ein Scherz sein sollte, sondern wir tatsächlich einen Kurztrip in die geliebten Berge unternahmen.

Am nächsten Morgen düsten wir also mit gepackten Koffern in Richtung Tannheimer Tal. Den ganzen Morgen war mein Liebster ziemlich angespannt, was meinen Verdacht umso mehr bestätigte. Angekommen im Winterwunderland und gestärkt durch ein tolles Frühstück in unserem Hotel Tyrol machten wir uns auf den Weg zum Vilsalpsee. Durch Tiefschnee watend und mutterseelenallein, mit immer wieder aufkommenden starken Schneefall, kämpften wir uns einmal um den See.

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Bei etwa der Hälfte des Weges, stoppten wir an einer Bank und Mister K packte eine Flasche Champagner aus. Flasche geöffnet, zwei Gläser gefüllt, angestoßen und einen kräftigen Schluck des edlen Tropfens später, wurde mir die wohl tollste Liebeserklärung meines Lebens gemacht. Als Trumpf kam ein wunderschöner Ring zum Vorschein und die darauf folgende Frage aller Fragen versetzte mich in ein regelrechtes Gefühlschaos. Ich wusste nicht, ob ich Lachen oder Weinen soll, also tat ich beides gleichzeitig. Völlig überwältigt von den Gefühlen bahnten wir uns durch das Schneetreiben den Weg zurück zum Auto.

Mein Fazit: Ich denke Mr. K hätte keinen besseren Ort und kein passenderes Datum für uns auswählen können. Die Schneelandschaft mit den Bergen, die perfekten Worte und natürlich mein schöner Verlobungsring haben den Tag zu einer unvergesslichen Erinnerung gemacht. Ich denke auch nach mittlerweile fast 9 Jahren Beziehung, ist ein solcher Moment doch atemberaubend. 

Genau ein Jahr nach diesem wundervollen Antrag werden wir am 11.11. (ohne Pappnase oder Fasnachtshäs) vor den Standesbeamten treten und uns das Ja-Wort geben. 

Nächste Woche erzähle ich euch mehr von unseren Hochzeitsvorbereitungen. Seid also gespannt!

Bis bald, herzallerliebst eure Jenny

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