#WEDDINGWEDNESDAY: KEINE PASSENDE SCHRIFTART?! – MEIN HANDLETTERING-PROJEKT

Ich würde es vermutlich als eine Art Berufskrankheit bezeichnen, hinsichtlich der Hochzeitspapeterie alles selbst machen zu wollen. Und als wäre das noch nicht alles, kommt noch mein Hang zur enormen Detailverliebtheit, ein hoher Anspruch an die Haptik, mein ausgeprägter Perfektionismus und meine Faulheit in Sachen Entscheidungsfindung dazu.  Tadaaa – schon haben wir das Dilemma!

Und genauso startete der Weg zur passenden Hochzeitspapeterie! Mehrere Tage verbrachte ich damit, ein geeignetes Konzept für uns zu finden. Gestalten wir uns ein Hochzeitslogo oder nicht? Welche Farben verwenden wir? Finden wir eine passende Schriftart, die uns ein Stück weit widerspiegelt? Beim Stichwort Schrift sind wir auch schon beim heutigen Thema dieses Blogposts angelangt. Stundenlang kämpfte ich mich durch den Dschungel an Schriftarten und deren kreativen Möglichkeiten. Ich habe tatsächlich kein Font im Internet gefunden, der mich zu 100 Prozent zufrieden gestimmt hat. Kurzerhand kam mir der Gedanke die Schriftzüge und kalligrafische Elemente zu unserer Hochzeitpapterie selbst zu schreiben.

Heftführung – Sehr gut!

Schon seit Kindheitstagen werde ich immer wieder auf meine Handschrift angesprochen. Wenn man dem Stift in meiner Hand beim Schreiben folgt, könnte man meinen ich male. In der Schule heimste ich hin und wieder ein Lob des Lehrers für meine Heftführung ein oder es wurde in meinen Zeugnissen vermerkt. Schlussendlich zögerte ich nicht mehr lange, ging los und kaufte mir einen Kalligraphiestift. Aber Achtung! Das Ganze ist leichter gesagt als getan, denn Handlettering als Laie ist mitunter gar nicht so einfach!

Ein Blatt Papier, ein Stift und los! 

Die Schrift für unsere Papeterie habe ich schnellstmöglich gebraucht, daher habe ich mich nur lückenhaft mit dem ganzen Drumherum beschäftigt. Nach mehreren Versuchen und einigen Stunden Malerlei habe ich das gesamte Alphabet auf Blatt Papier gebracht. Im Endeffekt zwar nur semiprofessionell, aber aufgrund des Mangels an Zeit doch ganz zufriedenstellend. Nun ging es an die Weiterverarbeitung am Computer.

Mithilfe von Adobe Illustrator habe ich meine Buchstaben vektorisiert. Der Vorteil hierbei, ich kann die einzelnen Elemente nun digital anpassen, kleine Makel ausbessern und sie im Nachhinein verlustfrei vergrößern oder gar verkleinern. Für das Vektorisieren des Handletterings kann man verschiedene Methoden anwenden. Ich in meinen Fall habe jedes einzelnen Zeichen nochmals mit dem Pfadwerkzeug nachgemalt, damit ich diese besser optimieren und andere digitale Pinselarten ausprobieren kann.  Natürlich geht es auch weitaus zeitsparender: Hierfür nutzt man den bereits im Programm integrierten Bildnachzeichner, der ein gescanntes oder gar abfotografiertes Bild in nur wenigen Schritten zu einer einwandfreien Vektordatei zusammenfügt.

Die digitalisierten Buchstaben kann ich nun nach Belieben zu Schriftzügen und Sprüchen zusammensetzen. So hat mein eigenes Handlettering bereits unsere Save-The-Date Karten und die Einladungen für das Standesamt verziert.

Warum Kalligrafie?

Die Kalligraphie verleiht jedem weißen Blatt Papier einen individuellen Charakter, einen persönlichen Touch und ist damit eine schöne Geste, dem adressierten Betrachter eine besondere Art von Wertschätzung zu vermitteln. Ursprünglich kommt der Begriff Kalligraphie aus dem Griechischen und stellt die „Kunst des Schönschreibens“ dar.

Und nun? Ich überlege tatsächlich das Handlettering ein wenig zu professionalisieren und mich als Ausgleich zur digitalen Welt ein wenig analog mit dem Thema Kalligraphie auseinanderzusetzen. Im Nachhinein waren meiner Meinung nach das Material in Form von Papier und Stift nicht ideal. Zumal ich jetzt, nachdem ich für diesen Post recherchiert und ihn geschrieben habe, ein wenig besser in der Materie drinstecke. Schlussendlich spiele ich nun mit dem Gedanken mal einen Workshop in der Hinsicht zu besuchen. Ich halte euch auf dem Laufenden!

Herzallerliebst, eure Jenny

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